Der VDSR - RLP

Der Verband Deutscher Sinti und Roma, Landesverband Rheinland-Pfalz ist die Interessenvertretung der in Rheinland-Pfalz lebenden Sinti und Roma. Seit der Gründung des Verbands am 3. November 1983 steht die Bekämpfung des strukturellen Antiziganismus im Fokus unserer Arbeit. Wir setzen uns aktiv für die gleichberechtigte Teilhabe der Sinti und Roma und für den Schutz und die Förderung unserer Kultur ein. Durch Öffentlichkeits- und Informationsarbeit tragen wir dazu bei Vorurteile abzubauen. Gemeinsam mit dem Land Rheinland-Pfalz engagiert sich der VDSR – RLP für die Einhaltung und Umsetzung der Rahmenvereinbarung zum Schutz nationaler Minderheiten.

Jacques Delfeld Sen., Vorstandsvorsitzender des VDSR - RLP

Aufgabenbereiche und Schwerpunkte
unserer Arbeit

Politische Interessenvertretung

Der Landesverband vertritt auf politischer Ebene die Interessen der Sinti und Roma. Ein Meilenstein dieser Arbeit war der Abschluss der Rahmenvereinbarung mit dem Land Rheinland-Pfalz im Jahr 2005.

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Soziale Beratung

Der Landesverband Deutscher Sinti und Roma in Rheinland-Pfalz vertritt Sinti und Roma in sozialen Angelegenheiten, unterstützt diese in verschiedenen Lebensbereichen durch soziale Beratung, und versteht sich als Mittler zwischen der Minderheit und Behörden.

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Antirassismusarbeit

Der Landesverband Deutscher Sinti und Roma in Rheinland-Pfalz engagiert sich aktiv im Bereich Antiziganismus und gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit. Im Fokus steht dabei die Präventions- und Bildungsarbeit gegen Antiziganismus.

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Bildungs- und Kulturarbeit

Die Bildungs- und Kulturarbeit hat einen hohen Stellenwert in unserem Verband. Die Erhaltung und Förderung der Sprache und Kultur der Sinti und Roma ist eine wichtige Aufgabe, die unsere Arbeit seit der Verbandsgründung begleitet.

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Newsroom

Gemeinsam gegen Antiziganismus

Zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust unterzeichneten der Präsident des Bundeskriminalamtes Holger Münch und der Vorsitzende

Trauer um Philomena Franz

Philomena Franz ist am 28. Dezember 2022 im Alter von 100 Jahren in ihrer Wohnung in Rösrath verstorben. Als deutsche

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Ausstellungseröffnung „Rassendiagnose: Zigeuner“
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Die Ausstellung zum Völkermord an den Sinti und Roma zeigt die Geschichte ihrer Verfolgung von der Ausgrenzung und Entrechtung der Minderheit im Deutschen Reich bis zu ihrer systematischen Vernichtung im besetzten Europa.

Dimensionen des Völkermordes an den Sinti und Roma
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Überall auf dem Gebiet des heutigen Rheinland-Pfalz wurden ab 1933 Sinti und Roma aus dem beruflichen und gesellschaftlichen Leben ausgegrenzt, als „Fremdrasse“ erfasst sowie in Konzentrations- und Vernichtungslager verschleppt.