Die Landesverbände in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg einigen sich auf eine Regelung
Der Verband Deutscher Sinti und Roma, Landesverband Rheinland-Pfalz, und der Landesverband Deutscher Sinti und Roma Baden-Württemberg haben eine gemeinsame Vereinbarung zur zukünftigen Besetzung des Sitzes der Minderheit im Rundfunkrat des Südwestrundfunks (SWR) getroffen.
Der Sitz im Rundfunkrat wurde in den vergangenen zehn Jahren über zwei Legislaturperioden hinweg vom Landesverband Deutscher Sinti und Roma Rheinland-Pfalz wahrgenommen. Die aktuelle Amtsperiode läuft noch bis zur Neukonstituierung des Rundfunkrats am 18. September 2026 und wird weiterhin vom Landesverband Rheinland-Pfalz vertreten. Mit der neuen Legislaturperiode wird der Sitz entsprechend der getroffenen Vereinbarung zunächst vom Landesverband Baden-Württemberg übernommen. Die Amtszeit im Rundfunkrat beträgt jeweils fünf Jahre. Im Anschluss soll die Entsendung wieder durch den Landesverband Rheinland-Pfalz erfolgen.
Ziel der Vereinbarung ist eine verlässliche und faire Regelung für die zukünftige Beteiligung der Minderheit der Sinti und Roma im Rundfunkrat des Südwestrundfunks, dessen Sendegebiet sowohl Rheinland-Pfalz als auch Baden-Württemberg umfasst.
Christian Kling, Vorstandsvorsitzender des Verbands Deutscher Sinti und Roma, Landesverband Rheinland-Pfalz, erklärt: „Wir bedanken uns beim SWR für die bisher gute und weiterhin konstruktive Zusammenarbeit. Es ist wichtig, dass die Minderheit der Sinti und Roma auch künftig im Rundfunkrat vertreten bleibt. Gleichzeitig freuen wir uns, gemeinsam mit dem Landesverband Baden-Württemberg eine faire und verlässliche Lösung gefunden zu haben.“
Die Vereinbarung gilt ab sofort. Der Wechsel der Entsendung erfolgt mit der Neukonstituierung des SWR-Rundfunkrats am 18. September 2026