Michael Hartmann erneut zum Antiziganismusbeauftragten des Landes Rheinland-Pfalz ernannt

Michael Hartmann bleibt Antiziganismusbeauftragter des Landes Rheinland-Pfalz. Ministerpräsident Gordon Schnieder hat ihn erneut ernannt und gemeinsam mit Innenminister Achim Schwickert zum Gespräch in der Staatskanzlei empfangen. Wir als Verband Deutscher Sinti und Roma, Landesverband Rheinland-Pfalz, gratulieren herzlich zur erneuten Ernennung.
Im Mittelpunkt des Antrittsbesuchs standen die Erfahrungen aus der ersten Amtszeit und die Schwerpunkte der kommenden Jahre.
Erst vor wenigen Tagen haben wir mit Michael Hartmann und dem neuen Innenminister über unsere Arbeit und die gemeinsamen Aufgaben von Land und Landesverband gesprochen. Umso mehr freut es uns, dass diese Zusammenarbeit nun verlässlich weitergeht.
Michael Hartmann ist Ansprechpartner für alle staatlichen und gesellschaftlichen Stellen bei der Bekämpfung von Antiziganismus und Mittelsperson zwischen dem Land und den Betroffenen. Er übt sein Amt weisungsunabhängig aus.
Klar ist aber auch: Ein Amt allein beendet keinen Antiziganismus. Ausgrenzung und Diskriminierung erleben Sinti und Roma bis heute – in der Schule, auf dem Wohnungsmarkt, im Alltag. Deshalb braucht es eine starke Stimme, politischen Rückhalt und konkrete Maßnahmen. Wir werden uns als Landesverband weiterhin mit Nachdruck dafür einsetzen und freuen uns auf die gemeinsame Arbeit.
Auf dem Foto von links nach rechts: Achim Schwickert (Minister des Innern, für Integration und Verkehr Rheinland-Pfalz), Michael Hartmann (Antiziganismusbeauftragter des Landes Rheinland-Pfalz) und Gordon Schnieder (Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz)
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