Lebenslinien – Die NS-Verfolgung von Juden und Sinti in der Pfalz

Lebenslinien – Die NS-Verfolgung von Juden und Sinti in der Pfalz

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Lebenslinien – Die NS-Verfolgung von Juden und Sinti in der Pfalz

Vortragsabend

Im Dritten Reich wurden alle Menschen, die aus Sicht der Nationalsozialisten keinen Platz in der deutschen Volksgemeinschaft hatten, zu „Volksfeinden“ erklärt.
Dazu zählten in der nationalsozialistischen Vorstellungneben Juden auch regelmäßig Sinti und Roma. Letztere wurden als sog. „Zigeuner“ stigmatisiert und verfolgt.
Als „Zweitzeugen“ zeichnen Jaques Delfeld Jr. und Peter Zank die Lebenswege ihrer Familien aus derPfalz von 1920 bis 1970 nach. Am Beispiele der Familien
Koch und Winterstein zeigen die Referenten exemplarisch, wie Juden und Sinti ab 1933 systematisch ausgegrenzt, entrechtet, verfolgt und ermordet wurden.
Auch der Umgang der Nachkriegsgesellschaft mit dem Völkermord an den Juden, Sinti und Roma wird im Vortrag thematisiert.
Während ihrer Zeitreise weisen die Vortragenden auf die Geschichte von Ausgrenzung, Diskriminierung und Verfolgung bzw. historische Traditionen, Parallelen und Unterschiede
zwischen Antisemitismus und Antiziganismus hin. Die Gedenksveranstaltung zur Reichspogromnacht wird eröffnet durch Vertreter der Stadt und der Gedenkstätte Neustadt.

Für Gruppen ab 10 Personen wird eine Anmeldung unter
info@vdsr-rlp.de empfohlen

Referenten:
Jacques Delfeld Jr., Geschäftsführer des Landesverbands Deutscher Sinti und Roma, Rheinland-Pfalz.
Peter Zank, Bildungsreferent der Gedenkstätte für NS-Opfer in Neustadt/Weinstraße

Ort: Roxy-Kino Neustadt
Konrad-Adenauer-Straße 23
67433 Neustadt (Weinstraße)

 

                                                    
Die Veranstaltung wird durchgeführt in
Kooperation mit der Gedenkstätte Neustadt.

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