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Antiziganismusbeauftragter Michael Hartmann besucht Gedenkorte für Sinti und Roma in Rheinland-Pfalz und Saarland
Rheinland-Pfalz setzt auf enge Verbindung von Gedenken, politischem Handeln und wissenschaftlicher Aufarbeitung.

Am 26. November 2025 besuchte der Antiziganismusbeauftragte des Landes Rheinland-Pfalz, Michael Hartmann, gemeinsam mit Jacques Delfeld Jr., dem Geschäftsführer des Verbands Deutscher Sinti und Roma Rheinland-Pfalz, drei bedeutende Gedenkorte für die im Nationalsozialismus verfolgten Sinti und Roma. Die Rundreise führte durch St. Wendel, Saarbrücken und Ludwigshafen und endete mit einem Gespräch an der Forschungsstelle Antiziganismus der Universität Heidelberg.

Erste Station war das Kraushaar-Denkmal „Wider das Vergessen“ in St. Wendel. Dort kamen Herr Hartmann und der Landesverband mit Jana Bakal von der Jüdischen Kultusgemeinde Trier ins Gespräch. Anschließend folgte der Besuch des 2024 eingeweihten Mahnmals für Sinti und Roma im Echelmeyerpark in Saarbrücken.

Dritte Station war das Gedenkzeichen für deportierte Sinti und Roma auf dem Rathausplatz in Ludwigshafen. Das 1993 errichtete Denkmal zählt zu den frühesten Erinnerungsorten dieser Art in Rheinland-Pfalz und geht maßgeblich auf die Initiative des Landesverbands zurück. Der damalige Vorsitzende und Gründer, Jacques Delfeld Sen., hatte sich 1991 für dessen Errichtung eingesetzt.

Abschließend führte Herr Hartmann an der Forschungsstelle Antiziganismus ein Gespräch mit dem Geschäftsführer Dr. Frank Reuter. Im Mittelpunkt standen aktuelle Forschungserkenntnisse, gemeinsame Projekte sowie die Bedeutung einer strukturierten Aufarbeitung des Unrechts an Sinti und Roma nach 1945.

Die Rundreise verdeutlichte die enge Verbindung zwischen Erinnerungskultur, wissenschaftlicher Analyse und politischem Engagement und setzt ein wichtiges Zeichen für den Schutz der Minderheitenrechte der Sinti und Roma in Rheinland-Pfalz.



Von links nach rechts: Jacques Delfeld Jr. - Geschäftsführer VDSR Rlp, Jeanna Bakal - Jüdische Kultusgemeinde Trier, Michael Hartmann - Antiziganismusbeauftragter des Landes Rheinland-Pfalz.



Von links nach rechts: Jonathan Mack - Forschungsstelle Antiziganismus (Universität Heidelberg), Dr. Frank Reuter - Geschäftsführer, Forschungsstelle Antiziganismus (Universität Heidelberg), Michael Hartmann -Antiziganismusbeauftragter des Landes Rheinland-Pfalz, Dr. Radmila Mladenova - Forschungsstelle Antiziganismus (Universität Heidelberg).
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Antiziganismusbeauftragter Michael Hartmann besucht Gedenkorte für Sinti und Roma in Rheinland-Pfalz und Saarland

Antiziganismusbeauftragter Michael Hartmann besucht Gedenkorte für Sinti und Roma in Rheinland-Pfalz und Saarland

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