Erinnerung und Gedenken
Die Erinnerungs- und Gedenkstättenarbeit ist ein wichtiger Teil unserer Arbeit. Dem Genozid an Sinti und Roma im Nationalsozialismus muss auch in Rheinland-Pfalz in angemessener Weise gedacht werden.
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Der Völkermord an Sinti und Roma im Nationalsozialismus beeinflusst bis heute die Kultur und Identität der Minderheit. Als „Zigeuner“ verfolgt, wurden bis zu 500000 Sinti und Roma ermordet, wobei das Ziel der Nationalsozialisten die sogenannte „Endlösung“, die vollständige Vernichtung der Gruppe war. Offiziell anerkannt wurde der Völkermord in der Bundesrepublik Deutschland erst im Jahr 1982 durch den damaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt.
Aus diesem Grund stand die Gedenk- und Erinnerungsarbeit in den Jahren nach der Gründung des Verbandes in engem Zusammenhang mit der Forderung nach Entschädigungen für Holocaust-Überlebende und deren Angehörige. Aber auch heute besitzt diese Arbeit weiterhin einen hohen Stellenwert. Nur in Verbindung mit einer vollständigen Aufarbeitung der Verfolgung der Sinti und Roma und einer angemessenen Erinnerungskultur kann Antiziganismus und Rassismus heute wirkungsvoll begegnet werden.
Der Landesverband Deutscher Sinti und Roma Rheinland-Pfalz arbeitet mit dem NS-Dokumentationszentrum Rheinland-Pfalz zusammen. Dort hat das Gedenken an den Genozid an den Sinti und Roma seinen festen Platz gefunden. Zudem setzen wir uns seit der Gründung für die Schaffung dezentraler Gedenkorte ein. Solche Gedenkstätten gibt es mittlerweile in Koblenz, Landau, Ludwigshafen, Mainz, Pirmasens, Trier und Worms. Sie erinnern an die verfolgten Sinti und Roma, die in diesen Gegenden gelebt hatten.
Die Erinnerungs- und Gedenkstättenarbeit ist ein wichtiger Teil unserer Arbeit. Dem Genozid an Sinti und Roma im Nationalsozialismus muss auch in Rheinland-Pfalz in angemessener Weise gedacht werden.
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Die Organisation Armut und Gesundheit in Deutschland e.V. hat gemeinsam mit zahlreichen zivilgesellschaftlichen Initiativen, darunter auch der Verband Deutscher Sinti